Gesundheit

Gesundheit gilt als unser höchstes Gut. Na klar. Gesundheit ist selbstverständlich dreh und Angelpunkt unseres Daseins. Gesundheit bzw. Krankheit im vollumfänglichen Sinne ist ein psycho/physisches Phänomen, dass
1. von vielen vorangegangenen Generationen ererbt ist,
2. durch die elterliche Erziehung verursacht und wird letztendlich
3. durch die Entscheidung zu einem selbst gewählten Lebensstil bestätigt wird.
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Sport und Medizin betrachten bei ihrem Fitnessstatus nur das letzte Glied in einer Kette von Abhängigkeiten und die Frage nach dem Ansatz, der dazu führt, dass sich irgendwann Krankheiten einschleichen, bleibt außen vor. Aber grade hier muss eine Vorbeugung ansetzen. Gesundheit/Krankheit, die beiden Seiten einer Medallie, ist immer Resultat geistiger Haltungen. Sport bietet auf dieser Ebene keinen Zugriff.
Natürlich landet man bei dieser Art des Umgangs mit Vorbeugung bei der Frage nach dem Sinn des Lebens. 

 

Körper, Geist, Seele

Nun ist es nicht angezeigt, anderen Menschen (im Krankheitsfall) einen ungesunden Geist zu attestieren. Dennoch verhält es sich so. Hier drei Beispiele, wie man sich über sich selbst irrt:
"Ich bin viel zu großzügig", denkt der Geizige.
"Darüber ärgere mich nicht", denkt der Gereizte.
"Ich sollte auch mal an mich denken", meint der Egoist.

Denken ist nur der oberflächlichste und uns gegenwärtigste Anteil von Geist und man meint, hier ginge es objektiv zur Sache. Aber schon die Qualtät unserer Gedanken wird bestimmt von unseren emotionalen Hintergrundprogrammen. Und wir verdrängen bereitwillig diese unserer  Wesensanteile ins Unbewusste, die wir nicht haben wollen oder dürfen. Abgedrängt sind sie dort nicht etwa verschwunden sondern wirken von dort aus krankheitstreibend. Zufall, sagen die Fachleute der Schulmedizin. Doch alle wissen es. Stimmt nicht.

-Darmbeschwerden,
-Magengeschwühr und
-Asthma wären der Reihe nach die körperlichen Reaktionen der oben genannten Fehleinschätzungen.

Vitalparameter sind unbestechliche Werte von denen aus Gesundheit oder Krankheit beurteilt werden kann. Unklar ist, wie wir an unsere Hintergrundprogramme herankommen. Unsicherheit kommt auf, wenn wir festlegen wollen, wieviel Geiz, Sparsamkeit, Großzügigkeit, Ängste, Großspurigkeit, Mitgefühl und und und denn gesund seien. Wieviel Ärger darf ich zulassen, wieviel sollte ich essen, trinken, schlafen, arbeiten, mich in die Sonne legen usw. Allein, die Messlatte für Einschätzungen auf diesem Gebiet fehlt nicht. Die Seele ist in diesem Zusammenhang eine Art Informationspool, das morphogenetische Feld des Rupert Sheldrake. Es legt den Fahrplan durch unser Daseins vor. Der Plan sieht lebenslanges lernen und ausjustieren von Einstellungen und Verhaltensweisen und Fähigkeiten vor. Wenn wir diesen Fahrplan ignorieren tritt Zwang in unser Leben ein. Dass wird dann landläufig als Zufall oder Schcksal benannt. Wer sich allerdings bewusst auf den inneren Fahrplan einstellt anstatt sich nach Maßgaben von außen zu richten kann effektiv vorbeugen oder selbst schwerste Krankheiten loswerden.