Gesundheit für Körper und Geist und Seele                                   

Die Welt Gesundheits Organisation definiert Gesundheit als körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden. Der hannoversche Universalgelehrte Leibniz erklärte, der Körper sei das Spiegelbild der Seele. In der Medizin offenbart sich immer unübersehbarer das Mitwirken von Geist im Genesungsgeschehen. Das kann man auch umgekehrt betrachten.  Verspannungen im Bewegungsapparat, Gelenkbeschwerden, hoher Blutdruck, Schlaflosigkeit ... wo kommen die wohl her? Zufall? Sie weisen auf Unstimmigkeiten hin zwischen Seele und tatsächlich Gelebtem. Dieser Geist- Körperzusammenhang beschäftigt die Gemüter seit eh und je.

Gesundheit und der Körper

Sport und Schulmedizin reduzieren den Menschen auf die körperliche Gesundheit. Welche Art von Bewegung ist wohl die gesündeste? Tennis, Boxen, Paddelboot fahren oder Schwimmen oder computergestütztes Krafttraining? Kugelstoßen? Klassischer Sechskampf? Trilogi, Triatlon, Pilates, Taibo, Bauch-Beine-Po, Bungeejumping? Wer kann das sagen? Sport in Europa entwickelte sich ehemals aus militärischem Training. Für 20jährige junge Männer. Den Krieg gewinnen ist hier die mentale Ausrichtung. Sehr motivierend. So werden im Sinne von Gesundheit intensive und hastige Muskelbewegungen betrieben, die Atmung hängt unter der Decke und das Bewusstsein und das Nervensystem schwingen sich in den Kampf- und Fluchtmodus hoch. Sport ist leider eine sehr oberflächliche, rein materielle Methode der Gesundheitspflege. Mit welchen Mitteln fördert Sport den Gewinn von geistiger Gesundheit oder sozialer Eingebundenheit? Das ist nicht wirklich Gegenstand des Trainingsprogramms. Wenn der Körper ein Spiegelbild des Geistes ist, so muss Prävention im Geistigen beginnen. So beantworteten die chinesischen Meister der Gesundheitskunst die Frage, welches wohl die gesundeste Sportart sei. Über die körperliche Tätigkeit das Geistige erreichen. Hier liegt das Handlungsziel nicht im Außen, es ist der Körper selbst.

Gesundheit und der Geist

Ruheübungen beziehen das Geistige mehr ein.

Alle Mysterienkulte erforschten die Qualität von Denken. Auch unsere moderne Physik. Geist ist ein weiter Begriff. Das Denken ist uns am gegenwärtigsten,  das Fühlen ist aber die Grundlage des Denkens. Das fühlen kommt vom Körper. Der ist uns größtenteils in seinen Einzelheiten nicht so bewusst.  Alle Informationen, die unser Körper benötigt für sein Leben, Wachstumsphasen und deren sich ändernde Stoffwechsel usw. erschließen sich aus Informationen um uns herum (Bruce Lipton: "Inteligente Zellen", Burgrain 2011). Die Zyklen der Natur um uns herum unterliegen steuernden Impulsen innerhalb derer wir leben (Sonne, Mond, Jahreszeiten. Auf und Abs). Es gibt daher viel Geist, der unser menschliches Bewusstsein umgibt, der ohne unser Zutun waltet.
Übungen der Ruhe trainieren unsere Aufmerksamkeit. Das Denken tritt in den Hintergrund zugunsten von Körpergefühl und dessen Informationsaura.

Die Einheit von Körper, Geist und Seele 

Materie, also Körper von Geist zu trennen für z.B. medizinische Zwecke ist eine Übereinkunft naturwissenschaftlicher Forschung. Mehr aber auch nicht. Die chinesischen Meister der Lebenskunst stellten fest, dass Körper und Geist auf systematische Weise miteinander verwoben sind. Mit spezieller Gymnastik, aufmerksamer Bewegungsführung und Atmung, knüpften sie Verbindung zu den Informationen des Seelenkörpers, der die autentische Lebensweisheit eines jeden Einzelnen und des kollektiven Lebens kennt. Sie versuchten mit den Übungen immer wieder ihr Bewusstsein und den Körper aneinander anzunähern. Ihr Tun und Handeln war dadurch von den fünf guten Eigenschften geleitet: Güte, Freude, Verlässlichkeit, Wertschätzung und Mut. Ihre gute Gesundheit erlaubte ihnen, noch in hohem Alter im Leben der jüngeren Leute mitzumischen. Das erbrachte ihnen hohen Respekt.