Überlegungen zum Thema Gesundheit                   

Gesundheit ist nicht nur die Abwesenheit von Krankheitssymptomen und das Über- oder Unterschreiten von Laborgrenzwerten. Gesundheit ist immer ein Zusammenspiel aus sozial/psychologischer Einbindung in Gesellschaft und körperlich/medizinischem Status. Auf welche Weise diese Polaritäten ineinandergreifen und sich gegenseitig beeinflussen bleibt weitgehend unklar.

Der Sport 

Durch das sportliche Training werden bestimmte körperliche Leistungsparameter gesteigert. Auch der Ausbau und Erhalt geistiger Leistungsfähigkeit steht hier im Mittelpunkt. Durch die Steigerung von Atem- und Pulsfrequenz aber gerät der Organismus grundsätzlich in den "Kampf- und Flucht" Modus und der ist leider STRESS der dann umgehend kompensiert werden muss. Dieser Ausgleich klappt noch ganz gut bis zur Lebensmitte, fällt dann aber immer schwerer. Gegensteuern wäre hier ein Disharmonie Muster denn Alterung ist ein naturgewollter Prozess. 

Der Geist

Als eher richtungsweisend erwies sich meine Beschäftigung mit Sprachwissenschaft, Neurolinguistik, Neurowissenschaft, der gesundheitsorientierten Psychologie usw. Diese (westlichen) Wissenschaften weisen auf das Phänomen Bewußtsein. Hier werden die Markierungen gesetzt für alles, was wir als SINNVOLL erachten und was nicht. Egal, ob es so ist oder nicht. Diese Wissenschaften weisen nach, dass sich transzendente (von unserem Bewusstsein nicht kontrollierte) Praktiken auf alles, was wir tun und lassen, positiv, konstruktiv und somit als gesundheitsförderlich auswirken.  

Die Einheit von Geist und Körper 

Der Begriff GEIST ist nicht leicht zu fassen. Geist benennt denken, Verstand, Gefühle, Instinkte, Ambitionen und darüber hinaus unbewusste, kollektive Verhaltensmuster. Alle Disharmonien und "Ungereimtheiten" erhöhen Muskeltonus und Hautwiderstände. Besonders die unbewusste Muskulatur (Kiefer, Rücken, Zwerchfell), erhöht (messbar) ihren Widerstand. Alle emotionalen Zustände werden durch Haltung, Bewegunsmodus, Geruch, Stimmlage usw. nach außen gebracht. Gesundheit ist also das Resultat unseres Vermögens, ureigene innere Welten zufriedenstellend auf äußere Umstände zu beziehen. Ohne diese Zusammenhänge zu bearbeiten kommen wir in der Praeventionsarbeit langfristig nicht dort hin, wo wir es geplant hatten.