Gesundheit 

Gesundheit gilt als unser höchstes Gut. Trotzdem stecken hier in Europa unsere Vorstellungen über Gesundheit noch sehr in den Kinderschuhen. Gesundheit ist immer subjektiv, ein Gefühl und nie durch gemessene Vitalparameter herleitbar, so, wie es viele Menschen gerne hätten. Alle Körperwerte sind nur das Resultat eines Geisteslebens. Dieses ist
1. von vielen vorangegangenen Generationen ererbt,
2. anerzogen und letztendlich
3. zurechtegebogen.
Sport und Medizin betrachten nur das letzte Glied in einer Kette von Abhängigkeiten und die Frage, was denn dazu führt, dass sich irgendwann Krankheit einschleicht, ist (wohlweißlich) ausgeblendet. Aber grade hier muss eine Vorbeugung ansetzen.
Natürlich landet man bei gründlichem Nachdenken bei der Frage nach dem Sinn des Lebens. 

 

Geist, Seele, Information

Nun ist es nicht angezeigt, anderen Menschen (im Krankheitsfall) einen ungesunden Geist zu attestieren. Dennoch verhält es sich häufig so. Hier drei Beispiele, wie man sich über sich selbst irrt:
"Ich bin viel zu großzügig", denkt der Geizige.
"Darüber ärgere mich nicht", sagt der Gereizte.
"Ich sollte auch mal an mich denken", meint der Egoist.

Unbequeme Wesensanteile werden verdrängt, werden ins Unbewusste abgedrängt und sind dort nicht etwa verschwunden sondern erwirken von dort aus Krankheiten. Zufall, sagt der Laie. Darmbeschwerden, Magengeschwühr und Asthma wären der Reihe nach die körperlichen Reaktionen der oben genannten Fehleinschätzungen.

Die Messlatte

Wieviel Geiz, Sparsamkeit, Großzügigkeit sind denn gesund? Wieviel Ärger, usw? Allein, die Messlatte für die Selbsteinschätzung fehlt nicht. Die Seele kann in diesem Zusammenhang vertanden werden als eine Art Informationspool unter der Oberfläche, der den Fahrplan durch unser Leben vorlegt. Der Plan sieht lebenslanges lernen und ausjustieren von Einstellungen und Verhaltensweisen vor. Wenn wir diesen Fahrplan ignorieren tritt er als Schicksal in unserem Leben auf. So werden Krankheiten als schicksalsgegeben gelebt. Wer sein Bewusstsein allerdings auf den Fahrplan einstellt anstatt auf der Oberfläche zu leben, z.B. sich nach vordergründigen Vorteilen zu richten, kann selbst schwerste Krankheiten loswerden. Man besinnt sich auf die zutiefst ureigene Messlatte anstatt Pharmaprodukte zur Reparatur der selbst verursachten Schäden zu kaufen.

Lebenspflege bedeutet Optimierung von Lebensumständen. Integere Lebensumstände untermauern Gesundheit. Wir Menschen sind die Gestalter. Es ist die Frage, ob uns das bewusst ist. Lebenspflege folgt im Idealfall einer inneren, intuitiv oder instinktiv wahrgenommenen Ordnung für eine Gesellschaft, in der Jede und Jeder seine seelischen Qualitäten entwickeln kann. Das ist Gesundheit gemäß dem Konzept der Salutogenese. Diese Qualitäten sind allein durch denken, bzw. den Verstand nicht erschließbar. Sie werden aus einem Evolutionsplan, der in feinstofflicher Fassung vorliegt generiert. Der Designertyp, der in seinem Leben alles unter Kontrolle bringen möchte, wird hier, beim Thema Gesundheit, für immer der große Verlierer bleiben.

Die Messlatte, welches die richtige Einstellung für ein gesundes geistiges Leben ist liegt im Informationspool der Seele und ist damit individuell und kollektiv zugleich. Einstellungen äußern sich in eines jeden Wertevorstellungen. Sie orientieren sich an inneren oder äußeren Notwendigkeiten. Letztendlich ist ein gewisses Maß an Krankheit ja auch ein Zeichen für Gesundheit.

 

Geist und Körper

Geist und Körper zu trennen ist eine Übereinkunft christlicher Religionsdoktrin, dann weitergeführt in der wissenschaftlichen Forschung. Medizin klammerte fortan den Geist aus, Psychologie den Körper.

Nicht nur die Körperoberfläche mit ihren Akupunkturpunkten sondern jede deiner Billionen Zellen steht zur Regulierung deiner Stoffwechselfunktionen in dauerndem Kontakt mit deinem seelischen Programm. Hier können wir die Informationen abgreifen: Was passt zu mir und in welcher Windstärke?  Es benötigt dazu die geeignete Bewegungsethode: Durch das Einbeziehen der Akupunkturpunkte, der Meridiane, des Qi und das Richten der Aufmerksamkeit schöpft Qigong aus dem seelischen Informationspool. Das ist durch Sport und die Nutzung des Verstandes nicht zu machen: Meditation in Bewegung und schließlich Pflege der Persönlichkeit wird das genannt.