Gesundheit für Körper und Geist und Seele                  

Der hannoversche Universalgelehrte Leibniz erklärte, der Körper sei das Spiegelbild der Seele. Solche Positionen werden heute häufig als nicht wissenschaftlich, abgewertet. Für unsere Betrachtung ist dieser Zusammenhang ein Axiom dass uns hilft, viele Fragen an die Anatomie und Physiologie überzeugend zu beantworten. In der Medizin offenbart sich immer unübersehbarer das Mitwirken von Geist im Krankheitsgeschehen. Als Krankenpfleger war mir aufgefallen, dass zu besimmten Krankheiten auch Menschen mit bestimmten Wertmaßstäben gehörten. Raucher und Schnapstrinker hatten eher Gefäßkrankheiten. Zu den Magendarmtraktlern gehörten gute Pralinen und üppiges Essen. Das waren für mich keine Zufälle. Krankheit entwickelt sich im Lebensverlauf aus Einstellungen und Werthaltungen die wir in Tun und Lassen umsetzen. Auf der Grundlage des ererbten kreieren wir uns damit täglich selbst.

Der Sport 

Welche Sportart ist wohl die gesündeste? Vielleicht Tennis oder Boxen, Paddelboot fahren oder schwimmen oder computergestütztes Krafttraining? Schwierig zu beantworten. Aber genau diese Frage legten sich die asiatischen Meister der Lebenskunst vor. Sie wussten, dass jegliches Einwirken auf den Körper einen psychischen Eindruck hinterlässt. Es kommt darauf an, was man macht. Sport ist dominiert vom Leistungsdenken. Er ist damit Steigbügelhalter krankmachender Werthaltungen unserer Leistungsgesellschaft.    

Der Geist

Als wesentlich richtungsweisender in Gesundheitsfragen empfand ich meine Beschäftigung mit Sprachwissenschaft. Diese Wissenschaft schenkt dem Phänomen Bewusstsein Aufmerksamkeit. Die Sprache der Werbung macht das erforderlich, wenn man das Konsumverhalten der Menschen steuern möchte. Im Bewusstsein jedes einzelnen Menschen werden die Markierungen gesetzt für alles, was wir als sinnvoll erachten und was wir überhaupt aufnehmen können. Aus diesem Geistigen schöpfen wir unseren gesamten Lebensstil mit all seinen gesundheitlich konstruktiven und destruktiven Verhaltensweisen. Sie wirken von Sekunde zu Sekunde auf uns ein. 

Der Begriff Geist muss an dieser Stelle einmal so ganz nebenbei unmissverständlicher gefasst werden denn jede/r versteht vielleicht etwas anderes darunter als da anzubieten wären:
- Das Denken,
- die Emotionalität,
- das Identitätsgefühl,
- die Aufmerksamkeit,
- der freie Wille,
- das Bewusstsein und
- Unbewusstes.
- Und Geist, der unsere Körperfunktionen aufrecht erhält, während wir hier lesen uns schreiben.
- Geist, der uns Menschengeschlecht durch die Jahrtausende zieht. Die Evolution.

Geist darf getrost als Informationspool betrachtet werden. Es gibt viel Geist, der uns nicht bewusst ist, je nach dem...
...klassische Wissenschafen nennen diese Informationen vielleicht der Einfachheit halber Kausalität oder Zufall. Im Nachhinein sieht das wohl dann oft auch so aus.

Die Einheit von Geist und Körper

Materie, also Körper von Geist zu trennen für z.B. medizinische Zwecke ist eine Übereinkunft naturwissenschaftlicher Forschung. Mehr aber auch nicht. Jeder Mensch, der "Guten Tag" sagt, versucht damit, Einfluss auf die scheinbar unabhängigen Zufälle des Alltags zu nehmen: Mit dem Aussprechen eines Wunsches. Die chinesischen Meister der Lebenskunst hatten diesen Zusammenhang erkannt und sich zu nutze gemacht. Sie übten eine Gymnastik aus, die es ihnen ermöglicht, von der körperlichen Seite her gute Wünsche auszusprechen. Ihr Tun und Handeln war dadurch von einer instinktiven Ausgewogenheit und Lebensweisheit geleitet. Ihre gute Gesundheit, noch in hohem Alter im Leben der jüngeren Leute mitzumischen, brachte ihnen hohen Respekt. Sie übten gute Tugenden aus, die eine Kultur der Zufriedenheit schaffen. Zufriedenheit, die vom Körper kommt, ist die Grundlage von Gesundheit. Also die seelische inbegriffen, wenn sie sich spiegeln, der Körper und die Seele.