Gesundheit für Körper, Geist und Seele

Gesundheit für den Körper, das können wir recht gut überblicken. Gesundheit für Geist und Seele, das wird schon schwieriger. Betreibe ich Sport so beschäftige ich mich nur mit dem letzten Glied in einer Kette, dass bei Geist oder Seele begonnen hat und bereits seit der Kindheit zur Disposition gehört. Geistige Zustände sind ausschlaggebend für den Körper. So schlagen eben Sorgen auf den Magen, häufiger Ärger schädigt die Leber, Schutz gegen zu viel Liebe führt zu den Coronaren Herzerkrankungen usw., so wie es der Volksmund weiß. Wer hier vorbeugen möchte kommt mit Spass und Freude nicht weit. Denn wer kennt das individuelle Maß von zu viel ... damit sich wieder einrenkt, was über die Jahrzehnte aus dem Ruder gelaufen ist. Hierfür müssen diese beiden Superbegriffe Geist und Seele gezielt in`s Boot geholt werden.

 

Der Geist

Geist ist uns als unser Denken am geläufigsten. Geist ist aber auch unser Fühlen und unser Bewusstsein. Bewusstsein ist so eine Art Tellerrand. Das Bewusstsein kann durch Aufmerksamkeit geschärft werden. Aufmerksamkeit kann ausgerichtet und geschult werden. Je nach dem, was attraktiv oder Gewohnheit ist. Außerhalb des Tellerrandes geht es weiter in das Land des Unbewussten. Auch hier wirkt Geist. Unser Körper erfährt pro Sekunde tausende von elektromagnetischen Steuerungsimpulsen. Auch diese sind Geist. Dieses unbewusste Steuerungswesen kann nicht gedacht werden. Es unterliegt der Steuerungskompetenz der Seele.
In einem größeren Rahmen muss man annehmen, führt Geist gleichermaßen durch kollektive Verhaltensprozesse und führt die Evolution an, in die jedes Lebewesen eingebunden ist.

Die Seele

Der hannoversche Universalgelehrte Leibnitz lehrte, der Körper sei das Spiegelbild der Seele. Moderne Molekularbiologen kommen zu dem gleichen Schluss. Außerhalb des Körpers existiert ein Programm für jeden Menschen. Dieses Programm steuert ihn durch sein ganzes Leben. Es sorgt für seine Individualität, seine feinstofflichen geistigen Gegebenheiten, seine Entwicklungsphasen, seine körperliche Erscheinung bis zum körperlichen Tod.
Die Seele hingegen stirbt nie. Die Seele sorgt für die Krankheiten wenn wir uns nicht in ihrem Sinne verhalten und mahnt das Bewusstsein zu Verhaltenskorrekturen. Nicht gleich, aber nach vierzig Jahren beginnt das. 

 

Die Einheit von Körper, Geist und Seele 

Materie, also Körper von Geist zu trennen für z.B. medizinische Zwecke ist eine Übereinkunft naturwissenschaftlicher Forschung. Mehr aber auch nicht.

Körper ist ein Resultat vielfacher feinstofflicher Einflussgrößen. Der Körper verspannt sich, wenn es Unstimmigkeiten gibt. Dieses geschieht zunächst unbewusst und ist kein Zufall. Verspannungen dienen dazu Impulse der Lebensenergie zu binden, zu blockieren, weil diese Lebensäußerung grade keinen Vorteil verspricht. Jede Körperhaltung, jede Geste folgt eins zu eins dem Lebensgefühl. Das Binden von Lebensenergie führt über die Zeit nicht nur zu einem Verlust an Lebensfreude sondern auch zu einseitigem, polarisiertem Denken, Fühlen und Verhalten. Im Zuge dessen werden innere Organe zuerst fehlgesteuert und dann erkennbar krank. Der körperliche Status ist das Resultat langjährigen fühlens und denkens.
Andersherum sind Körperhaltungen die Grundlage, Energien zu führen, Handlungsimpulse aus sich heraus und in das Leben einfleißen zu lassen. Das entlastet energetisch gestaute oder verödete Organe und optimiert den Geist.

 

Und nun zur Praxis

Genau so haben die chinesischen Meister der Akupunktur und des Qigong den Körper des Menschen als Ausdruck der Seele betrachtet. Sie studierten seine Haltungen und seine Oberfläche genauestens und erkannten, dass sie über die  Bewegungen, die sich nach den Meridianverläufen und den  Akupunkturpunkten richten, Zugriff auf die Seele, das Denken und die Emotionen nehmen können.
Durch regelmäßiges Üben von Qigong gelang es vielen Menschen ein hohes Alter zu erreichen und durch gute Gesundheit noch im Leben der jüngeren mitzumischen. Ihr Beitrag zum Leben war immer von Weisheit durchdrungen. Das brachte ihnen Ansehen und Respekt ein.