Gesundheit für Körper, Geist und Seele

Nach unseren üblichen Gesichtspunkten geht Gesundheit so: Körperlich ordentlich Power machen, egal welche Sportart es ist, Hauptsache es macht Spaß und man kann dabei die Seele baumeln lassen (was immer das sein mag). So, meint man, habe man alle für Gesundheit erforderlichen Kriterien erfasst. Das klingt so, als würde man einen Automotor durch hochdrehen feintunen wollen. Das geht aber nicht. Das Feintuning wird erstellt über Geist und Seele und nicht nur "irgendwie".

Der Geist

Der Geist muss unterschieden werden in den bewussten Teil (etwa 5% unserer Leistungen) und den unbewussten (der Rest). Es geht darum, die Anteile zu verschieben zugunsten der bewussten Anteile und damit Krankheit den unbeleuchteten und eben zwanghaften, automatischen Wesensanteilen aus der Hand zu nehmen um sich direkt mit dem wirklichen Leben in selbstbestimmter Weise beschäftigen zu können. Wenn der Zündzeitpunkt nicht stimmt oder das Gemisch, gibt´s halt ´n Loch in den Kolben. Da nutzen Sport und Vollgas gar nichts. Auch nicht das gemütliche Paddeln auf der Örze.

Die Seele

Der hannoversche Universalgelehrte Leibnitz lehrte, der Körper sei das Spiegelbild der Seele. Moderne Molekularbiologen kommen zu dem gleichen Schluss. Außerhalb des Körpers existiert ein Programm für jeden Menschen. Dieses Programm steuert ihn durch sein ganzes Leben. Es sorgt für seine Individualität, seine feinstofflichen geistigen Gegebenheiten, seine Entwicklungsphasen, seine körperliche Erscheinung bis zum Tod.
 

 

Die Einheit von Körper, Geist und Seele 

Materie, also Körper von Geist zu trennen für z.B. medizinische Zwecke ist eine Übereinkunft naturwissenschaftlicher Forschung. Mehr aber auch nicht.

Der Körper verspannt sich, wenn die Kohärenz gestört ist, wenn das Bewusstsein eines Menschen in eine andere Richtung steuert, als es die Seele mit ihm vor hatte. Um hier den Faden zu behalten sind wir bereit jede Menge Realitätsverdrehung und ermüdende Widersprüche in unser Leben einzubauen. All dies wirkt sich auf den Bewegungs- und Halteapparat des Menschen aus und bindet mittels Verspannungen und Ungeschicklichkeiten Lebensenergie. Jede Körperhaltung, jede Geste folgt eins zu eins dem Lebensgefühl. Das Binden von Lebensenergie führt über die Zeit zu einseitigem, polarisiertem Denken, Fühlen und Verhalten. Im Zuge dessen werden innere Organe zuerst fehlgesteuert und dann erkennbar krank. Der körperliche Status ist das Resultat langjährigen Fühlens und Denkens. Dieser Geist/Körper Zusammenhang bietet die Chance des Zugriffs. Körperhaltungen sind die Grundlage Energien zu führen. So erlauben entspannte Körperhaltung und Gestik zurückgehaltene Handlungsimpulse aus sich heraus in das Leben einfleißen zu lassen. Das entspricht der Pflege des Selbst.