Gesundheit 

Gesundheit gilt als unser höchstes Gut. Trotzdem stecken hier in Europa unsere Vorstellungen über Gesundheit noch sehr in den Kinderschuhen. Körperliche Gesundheit zu attestieren ist eine recht einfache und oberflächliche Herangehensweise. Alle Körperwerte sind nur das Resultat deines Geisteslebens und dieses ist ererbt, anerzogen und letztendlich zurechtgebogen. Sport und Medizin betrachten nur das letzte Glied in einer Kette von Abhängigkeiten und die Frage, was denn dazu führt, dass sich irgendwann Krankheit einschleicht, ist ausgeblendet. Aber grade hier muss eine Vorbeugung ansetzen. Natürlich landet man bei gründlichem Nachdenken bei der Frage nach dem Sinn des Lebens. 

 

Geist, Seele, Information

Nun ist es nicht angezeigt, anderen Menschen (im Krankheitsfall) einen ungesunden Geist zu attestieren. Dennoch verhält es sich häufig so. Hier drei Beispiele, wie man sich über sich selbst irrt:
"Ich bin viel zu großzügig", denkt der Geizige.
"Darüber ärgere mich nicht", sagt der Gereizte.
"Ich sollte auch mal an mich denken", meint der Egoist.

Unbequeme Wesensanteilen werden verdrängt, gehen ins Unbewusste und sind dort nicht etwa unwirksam sondern erwirken dort Krankheiten. Zufall, sagt der Laie. Darmbeschwerden, Magengeschwühr und Asthma wären der Reihe nach die körperlichen Reaktionen der oben genannten Fehleinschätzungen.

Die Messlatte

Allein, die Messlatte für die Selbsteinschätzung fehlt nicht. Die Seele baumeln lassen ist eine Vorstellung, die direkt aus der Phantasie des typischen verwöhnten Wohlstands-Europäers entlehnt ist. Das Leben ist aber nunmal kein Ponnyhof und deshalb muss Seele vertanden werden als eine Art Informationspool unter der Oberfläche, der den Fahrplan durch unser Leben vorlegt. Der Plan sieht lebenslanges lernen vor. Er tritt als Schicksal in unserem Leben auf. So werden Krankheiten als schicksalsgegeben gelebt. Wer sein Bewusstsein allerdings auf den Fahrplan einstellt anstatt auf der Oberfläche zu leben, kann selbst schwerste Krankheiten loswerden. Man besinnt sich auf die zutiefst ureigene Messlatte. Dazu kann man erleben, das man immer öfter zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist.

Lebenspflege bedeutet Optimierung von Lebensumständen. Angenehme Lebensumstände untermauern Gesundheit. Allerdings sind wir Menschen die Gestalter. Es ist die Frage, ob uns das bewusst ist. Lebenspflege kann einer inneren, intuitiv oder instinktiv wahrgenommenen Ordnung folgen für eine Gesellschaft in der Jede und Jeder seine seelischen Qualitäten entwickeln kann. Das ist Gesundheit gemäß dem Konzept der Salutogenese. Diese Qualitäten sind allein durch denken, bzw. den Verstand nicht erschließbar. Sie werden aus einem Evolutionsplan, der in feinstofflicher Fassung vorliegt generiert.

Die Messlatte, welches die richtige Einstellung für ein gesundes geistiges Leben ist liegt im Informationspool der Seele und ist damit individuell und kollektiv zugleich. Einstellungen äußern sich in eines jeden Wertevorstellungen. Sie orientieren sich an inneren oder äußeren Notwendigkeiten.

 

Geist und Körper

Geist und Körper zu trennen ist eine Übereinkunft christlicher Religionsdoktrin, dann weitergeführt in der wissenschaftlichen Forschung. Medizin klammerte fortan den Geist aus, Psychologie den Körper.

Nicht nur die Körperoberfläche mit ihren Akupunkturpunkten sondern jede deiner Billionen Zellen steht zur Regulierung deiner Stoffwechselfunktionen in dauerndem Kontakt mit deinem seelischen Programm. Hier können wir die Informationen abgreifen: Was passt zu mir und in welcher Windstärke?  Es benötigt dazu die geeignete Bewegungsethode: Durch das Einbeziehen der Akupunkturpunkte, der Meridiane, des Qi und das Richten der Aufmerksamkeit schöpft Qigong aus dem seelischen Informationspool. Das ist durch Sport und die Nutzung des Verstandes nicht zu machen: Meditation in Bewegung und schließlich Pflege der Persönlichkeit wird das genannt.